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Von den sonnenverwöhnten Küsten Siziliens bis zu den majestätischen Dolomiten im Norden – Italien ist ein Land, das zum Entdecken einlädt. Mit einem Mietwagen können Sie versteckte Dörfer erkunden, malerische Landschaften durchqueren und Ihre Reiseroute spontan anpassen. Erleben Sie die Freiheit, die Ihnen die Fahrt auf den kurvenreichen Straßen der Toskana oder entlang der Amalfiküste bietet, und tauchen Sie tief in die Kultur und Schönheit dieses faszinierenden Landes ein.
Der italienische Mietwagenmarkt ist vielseitig. Sie finden hier sowohl internationale Ketten wie Hertz, Avis, Europcar und Sixt, die an allen großen Flughäfen und in Städten präsent sind, als auch zahlreiche lokale Anbieter. Letztere können oft günstigere Tarife anbieten, besonders abseits der Haupttouristenrouten, aber es ist ratsam, deren Bedingungen genau zu prüfen. Online-Aggregatoren wie RentoRika bieten einen guten Überblick über die Angebote beider Arten von Anbietern und ermöglichen einen bequemen Preisvergleich.
Für die Anmietung eines Autos in Italien benötigen Sie einen gültigen Führerschein, der seit mindestens einem Jahr (manchmal auch zwei Jahren) im Besitz ist. Ein internationaler Führerschein wird für Nicht-EU-Bürger dringend empfohlen, ist aber für EU-Bürger nicht zwingend erforderlich. Des Weiteren ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sowie eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers notwendig. Das Mindestalter für die Anmietung liegt in der Regel bei 21 Jahren, wobei für Fahrer unter 25 Jahren oft eine Jungfahrergebühr anfällt.
Die Bezahlung des Mietwagens erfolgt üblicherweise mit einer Kreditkarte, die auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt ist. Diese wird auch für die Kaution benötigt, die bei der Abholung des Fahrzeugs auf Ihrer Karte blockiert wird. Debitkarten werden selten für die Kaution akzeptiert, auch wenn sie manchmal für die Vorauszahlung des Mietpreises ausreichen. Bargeldzahlungen sind für die Kaution meist nicht möglich. Einige Anbieter bieten gegen eine höhere Gebühr oder den Abschluss einer erweiterten Versicherung die Möglichkeit an, eine Kaution zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.
Die Mietwagenpreise in Italien variieren stark je nach Saison, Fahrzeugtyp und Buchungszeitpunkt. Im Durchschnitt können Sie mit Tagespreisen von ≈25 EUR in der Nebensaison und bis zu ≈80 EUR oder mehr in der Hochsaison rechnen. Frühzeitige Buchungen, insbesondere für die Sommermonate und Feiertage, sind empfehlenswert, um bessere Tarife zu sichern und die Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die niedrigsten Preise liegen oft bei ≈0 EUR pro Tag, was aber meist sehr kleine Fahrzeuge in der absoluten Nebensaison mit langen Mietdauern und hohen Selbstbehalten betrifft.
Preis nach Monat, €
In Italien wird auf der rechten Straßenseite gefahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen innerorts bei 50 km/h, auf Landstraßen bei 90 km/h und auf Autobahnen bei 130 km/h, sofern nicht anders ausgeschildert. Besondere Aufmerksamkeit ist in den ZTL-Zonen (Zona a Traffico Limitato) in vielen Innenstädten geboten, deren Befahren ohne Genehmigung hohe Strafen nach sich zieht. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist verboten. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille.
Das Parken in italienischen Städten kann eine Herausforderung sein. Blaue Linien kennzeichnen kostenpflichtige Parkplätze, die oft über Parkautomaten bezahlt werden müssen. Weiße Linien bedeuten kostenloses Parken, sind aber selten. Gelbe Linien sind für Anwohner oder spezielle Genehmigungen reserviert. In vielen historischen Zentren gibt es Parkhäuser, die eine gute, wenn auch teurere Alternative darstellen. Achten Sie stets auf lokale Beschilderungen.
Die gängigsten Kraftstoffarten in Italien sind 'Benzina' (Benzin) und 'Gasolio' (Diesel). SuperPlus ist als 'Benzina Super' oder 'Benzina senza piombo 98' erhältlich. Die Preise sind im europäischen Vergleich eher hoch und liegen für Benzin bei ca. ≈1,80 EUR/Liter und für Diesel bei ca. ≈1,70 EUR/Liter (Stand 2026). Autobahntankstellen sind oft teurer als jene in Städten oder an Landstraßen. Viele Tankstellen sind sonntags oder nachts automatisiert ('Fai da te'), wo nur mit Karte oder passendem Bargeld bezahlt werden kann.
Für Fahrten in den engen Gassen italienischer Städte oder in den bergigen Regionen der Toskana oder der Amalfiküste ist ein kleineres oder kompaktes Fahrzeug oft die beste Wahl. Ein Fiat 500 oder ein ähnliches Modell bietet ausreichend Wendigkeit und erleichtert die Parkplatzsuche. Für längere Fahrten auf Autobahnen oder mit mehr Gepäck ist ein Mittelklassewagen komfortabler. Wenn Sie die Dolomiten oder andere Bergregionen im Winter erkunden möchten, sollten Sie ein Fahrzeug mit Allradantrieb oder zumindest Winterreifen und Schneeketten in Betracht ziehen.
Vorteile
Nachteile
Für EU-Bürger ist der nationale Führerschein ausreichend. Nicht-EU-Bürgern wird dringend empfohlen, einen internationalen Führerschein mitzuführen, da dieser die Übersetzung Ihres nationalen Führerscheins darstellt und bei Kontrollen oder Unfällen nützlich sein kann.